Das erste Jahr der WID-Stiftung ist geschafft.

 

Zusammen konnten wir viel bewegen und wir wollen allen recht herzlich dafür danken. Danke für die tatkräftige Mithilfe, danke für die Spenden, danke für das Miteinander, danke für die Wärme und Menschlichkeit.

Frohes Weihnachtsfest und beschauliche Stunden wünschen Euch/Ihnen die WID-Stiftung nebst Mitstreitern. Wir freuen uns, Euch/Sie erholt, gesund und voller Energie im neuen Jahr wiederzusehen.

engel

Kiwanis Club Leiningerland spendet € 5.000,–

Der Kiwanis-Club Leiningerland hat der WID-Stiftung € 5.000,– zur Unterstützung von Kindern, jugendlichen Migranten und Flüchtlingen gespendet.
Am 19. November trafen wir uns im VISàVIS mit dem Vorstand vom Kiwanis-Club, um unseren Dank auszudrücken und über die Verwendung der großzügigen Spende zu reden und eine Zusammenarbeit in dieser großen gemeinsamen Arbeit zu begründen.
DSC08357
Von rechts nach links:
Dr. Gunther Philippsen, Präsident Kiwanis Grünstadt-Leiningerland,
Dr. Hermann Petersen, Kiwanis Grünstadt-Leiningerland, Vorsitzender Charitykomitee,
Ernst Uwe Bernard, Past Präsident Kiwanis Grünstadt-Leiningerland und Geschäftsführer Wirtschaftsforum Grünstadt,
Ute Kreidler, Stiftung WID,
Prof. Dr. Burkhard Kemmann, Past lt. Governor Division 20 Kiwanis Distrikt Deutschland,
Burkhart Braunbehrens, WID-Stiftung

Zwischenbericht WID-Stiftung, Stand November 2015

12238445_1101823093170699_130948459903329783_o

Als wir die Stiftung vor fast einem Jahr gegründet haben, wollten wir ein Zeichen setzen für einen humanen und positiven Umgang mit der großen Zuwanderung von Flüchtlingen. Inzwischen hat ein überraschend großer Anteil der deutschen Bevölkerung mehr als ein Zeichen gesetzt mit praktischer Hilfe und willkommener Aufnahme von so vielen Flüchtlingen, wie es kaum vorstellbar schien.

Zugleich erleben wir ein denkwürdiges Hin und Her der Politik, eine Kanzlerin, die mit ihrem „Wir schaffen das“ und der nüchternen Einschätzung, dass wir die Zuwanderung von Menschen in Not nicht deckeln können, ausgesprochen hat, was geschieht und was die Menschen hier praktisch schon tun, während andere Politiker Zweifel sähen, und wenig tun, um die geforderten Verwaltungen und die Kommunen zu unterstützen.

LIGA und Stadtmission, die die ehrenamtliche Arbeit vor Ort schon seit Jahren organisieren, finden nun endlich die Anerkennung und immer besser auch die Zusammenarbeit mit den Behörden. Zusammen organisieren sie den runden Tisch, bei dem die Vertreter der Ehrenamtlichen mit den Vertretern der Verwaltung zu Beratung und Austausch regelmäßig zusammen kommen. Insgesamt eine Entwicklung, die nicht so leicht zurückgedreht werden kann.

Die Stiftung WID unterstützt diese ehrenamtliche Tätigkeit. Sie sammelt die Spenden ein für die Flüchtlingshilfe und hat in der Jakobstraße in Grünstadt den Begegnungsraum VISaVIS eingerichtet, wo nun regelmäßig Sprachunterricht und Beratungsgespräche für Flüchtlinge und Asylsuchende stattfinden.

Das Spendenkonto hat mit Einzelspenden einiges über 1000 € gesammelt, ein Benefizkonzert in der Friedenskirche hat einen Erlös von über 1400€ erbracht und der KivanisClub Grünstadt hat eine Spende von 5000€ für die Unterstützung von Migranten Kindern und -jugendlichen übermittelt.

Die Vermietung von Wohnraum an Flüchtlinge wird nun bald auch zusätzliche Gelder für die Flüchtlingsunterstützung einbringen. Das Haus in der Jakobstr. in Grünstadt wird seit Juli, das Haus in Eisenberg seit September vermietet; das heißt die Anträge auf Wohngeld sind gestellt, die Auszahlung lässt noch auf sich warten. Die Renovierung des Hauses in Eisenberg wurde von der einziehenden Familie tatkräftig unterstützt.

Die Renovierung der beiden Wohnungen in der Jakobstr. hat begonnen. Bei der Instandsetzung der Elektrik werden wir von der ortsansässigen Firma Krück unterstützt, die eine Frau aus Eritrea mit ausgewiesenen Kenntnissen im Elektrofach als Praktikantin einsetzen will, mit dem Ziel, die Arbeit in einem Ausbildungsverhältnis fort zu setzen. Die schon länger beantragte Zustimmung der Ausländerbehörde in Bad Dürkheim steht leider noch aus.

Das wäre ein sehr tauglicher Modellversuch für die Integration in die Arbeitswelt.

Obwohl alles immer viel langsamer geht, als man zu Anfang denkt, können wir nun dankenswerter Weise sagen. Es geht gut voran.

Burkhart Braunbehrens

Benefizkonzert zu Gunsten der Stiftung «Willkommen in Deutschland»

am 07.11.2015 in der Friedenskirche Grünstadt

18.00 Uhr Gottesdienst. Pfarrer Andreas Funke.

19.30 Uhr Benefizkonzert zu Gunsten der Stiftung «Willkommen in Deutschland».
Werke von W. A. Mozart, Frank Martin, Arvo Pärt, Eugène Bozza.

Mitwirkende : Bernd Frietsch, Fagott; Katja Gericke-Wohnsiedler, Orgel; Kyra Schilling, Cello.

Eintritt frei – um Spenden wird gebeten.

http://www.evpfalz.de/gemeinden_cms/index.php?id=2764

Wir schaffen das!

Mit einer Kanzlerin, die zu ihrem Wort steht, und die ihre Überzeugung über alle Meinungsumfragen stellt.

In der Sendung Monitor vom 5.11.2015 wurde gezeigt, wie das realistisch geht, mit praktischen Beispielen, die es schon gibt.  Mit praktische Beispielen aus dem Wohnungsbau, und von der Ausbildung in Schulen und Betrieben, und mit  seriösen Zahlen, die zeigen, dass ein reiches Land wie Deutschland das sehr gut stemmen kann – auch eine Million im Jahr oder mehr. Und dass es unserem Land nützt und zum Segen gereicht.

zur Monitor Sendung vom 05.11.15

Deutscher Stiftungstag, 6.-8. 5. 2015 in Karlsruhe

Unsere Stiftung WID ist winzig im Vergleich zu der riesigen Aufgabe und derzeit nur regional tätig. Aber unser anspruchsvoller Name verbirgt ein nachhaltiges und nachahmenswertes Konzept. Doch zuvor eine Aussage von  einer Mitarbeiterin der Stadtmission in Grünstadt, die sich schon jahrelang tätig engagiert.  „Die Flüchtlinge kommen ganz unabhängig davon, ob wir wollen oder nicht, und zwar immer mehr.  Also machen wir etwas daraus und folgen unserer Menschlichkeit.“

Für uns und für Europa ist diese Aufgabe weniger eine Bürde denn eine Riesenchance; nicht nur weil der alternde Kontinent neue Leute braucht, sondern auch, um in der Bewältigung dieser großen Aufgabe aus der gegenwärtigen moralischen Krise herauszukommen und unsere europäische Identität zu finden. Denn nur mit Euro-Rettung und Verteidigung unserer Wohlstandsfestung droht uns verloren zu gehen, was Europa bedeutet. Und zuletzt sagen dann Pegida und Konsorten, was von Europa übrig bleiben soll.

Ohne ein Europa, das an seinen Werten und Idealen erkennbar ist, werden wir unseren Einfluss in den internationalen Zusammenhängen und Institutionen beschädigen und langfristig auch unser wirtschaftliches Potential im Prozess der Globalisierung gefährden. Wir müssen glaubwürdig nach unseren Werten handeln und die Probleme vor unserer Haustüre zu lösen helfen.

Aber zurück zu den Mühen der Ebenen und unserer Stiftung Willkommen in Deutschland. Wir bemühen uns Immobilien zu erwerben und zu renovieren, um Flüchtlinge unter zu bringen. Mit dem eingenommenen Wohngeld finanzieren wir Sprachunterricht und jegliche Art der Betreuung von Flüchtlingen und stellen dabei den vielen Menschen, die schon helfen und den weiteren vielen Menschen, die noch helfen wollen, Mittel zur Verfügung, um ihre Arbeit besser zu ermöglichen.

Damit dient sowohl die Anlageform der Stiftung als auch die Mittelverwendung dem gleichen Zweck der Flüchtlingshilfe und der Schaffung einer Willkommenskultur.

Da viele Kommunen sich gezwungen sehen, angesichts der Anzahl der kurzfristig ihnen zugewiesenen Flüchtlinge wieder Container-Unterbringung erwägen zu müssen, ist solider und menschenwürdiger Wohnraum dringend erforderlich. Leider ist unser Angebot mit derzeit drei Häusern auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber das Beispiel könnte Schule machen, zumal die Immobilienanlage für Stiftungen gegenwärtig sehr aktuell ist.

Wir suchen eine konstruktive Zusammenarbeit mit den Behörden, die mit den gegenwärtigen Betreuungsaufgaben, die aus dem Zustrom so vieler Flüchtlinge entstehen, heillos überfordert sind. Für diese ersten notwendigen Betreuungsaufgaben stehen praktisch keine Kräfte und Mittel zu Verfügung. Sprachunterricht wird erst nach der Überprüfungsphase finanziert, die viele Monate dauern kann. In Rheinlandpfalz wird gegenwärtig in bescheidenem Umfang ein Patenprogramm aufgebaut, das wir ebenfalls unterstützen.

Und nicht zu vergessen, es gibt so viele Menschen, die helfen wollen und dafür keinen Rahmen und keine Möglichkeiten finden. Wir brauchen dringend auch Spenden, um Betreuung und Sprachunterricht zu fördern.

burkhart

Burkhart Braunbehrens
beim Deutschen Stiftungstag
am 6.-8. 5. 2015 in Karlsruhe